Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Carl-Benz-Schule in Koblenz

Michael Klewin

klewinSchulsozialarbeit an der Carl-Benz-Schule soll im Schnittbereich von Schule und Jugendhilfe ein Netz von Leistungsangeboten insbesondere für Jugendliche bereitstellen, die im Prozess der beruflichen und sozialen Integration im erhöhten Maße auf Unterstützung angewiesen sind.

Insbesondere bei sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Jugendlichen wirken die Probleme der Lebensbewältigung in die Schule hinein und es werden zunehmend Problembündel offensichtlich, auf die Lehrer entsprechend ihrer Berufsrolle nur begrenzt reagieren können und die einer sozialpädagogischen Intervention bedürfen. Je weniger sich aber Lehrer mit den Problemen und der Situation der Jugendlichen in Freizeit, Elternhaus oder Einrichtungen der Jugendhilfe auseinandersetzen können, desto geringer ist die Vertrauensbasis, das Verständnis und damit die Chance, auf die Lebenswelt der Jugendlichen im Unterrichtsprozess einzugehen.

Schulsozialarbeit, die an der Carl-Benz-Schule seit 1995 kontinuierlich durch Herrn Klewin erfolgreich geleistet wird, kann durch sozialpädagogische Arbeitsweisen und Methoden neue Zugangsformen erschließen, damit unterstützend einwirken und dadurch den schulischen Alltag sowie das schulische Leben bereichern und erleichtern.

Durch Herrn Klewin wurde am Lernort Schule eine zusätzliche pädagogische Fachkompetenz etabliert, die, wie im Lehrplan gefordert, auch eine Veränderung der Schule als Institution mitbewirken kann.

Ziel der Sozialpädagogik im Berufsvorbereitungsjahr ist die Begleitung der Schüler/innen in der Berufs- u. Lebensplanung, die Aufarbeitung von Defiziten im psychosozialen Bereich und das Zusammenwirken aller Beteiligten im Hinblick auf das Erreichen der Berufsreife der Schüler/innen.

Die Schulsozialarbeit will eine Beratungs- und Begleitungsstruktur schaffen, die eine ausgleichende Förderung der bisher nicht ausreichend gelungenen Aneignung von Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen benachteiligter Jugendlicher in einer kritischen Lebensphase ermöglichen soll.

Sie unterstützt daher das Bemühen um die Vermeidung weiteren Scheiterns die Bewältigung aktueller Krisensituationen und die Ausrichtung auf realistische Lebensperspektiven.

Kontakt:

Raum: B E 14

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Tel.: 0261-9418-364


Michael Klewin

Dipl. Sozialpädagoge