BG Geomatiker

Geomatiker Logo 300Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung durchgeführt. Sie dokumentiert den Leistungsstand des Auszubildenden und gibt Auskunft über Stärken und Schwächen des angehenden Facharbeiters. Sie ist für die Auszubildenden der Berufe des Vermessungstechnikers und des Geomatikers identisch.
Am Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung statt. Sie gliedert sich in vier Teile für die Vermessungstechniker bzw. fünf für die Geomatiker. Hier sollen nur die Prüfungsbereiches des Geomatikers kurz vorgestellt werden.

Prüfungsbereich 1: Geodatenprozesse

  • Hier wird ein betrieblicher Auftrag einschließlich Dokumentation in 20 Stunden erstellt und in einem 30-minütigen Fachgespräch verteidigt.

Prüfungsbereich 2: Geodatenpräsentation

  • Hier wird ein kundenorientiertes Prüfungsstück in siebenstündiger Klausur erstellt und während eines 30-minütigen Fachgespräches verteidigt.

Prüfungsbereich 3: Geoinformationstechnik

  • Hier werden informatikorientierte, fallbezogene Aufgaben in 90 Minuten schriftliche gelöst.

Prüfungsbereich 4: Geodatenmanagement

  • Hier wird die Kompetenz des Arbeitens mit Geodaten anhand von fallbezogenen Aufgaben in 90 Minuten überprüft.

Prüfungsbereich 5: Wirtschafts- und Sozialkunde

  • Hier werden praxisbezogene Aufgaben aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in einer 60-minütigen Prüfung schriftlich gelöst.

 

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Leistungen …

  1. im Gesamtergebnis mit mindestens „ausreichend“,
  2. im Prüfungsbereich Geodatenprozesse mit mindestens „ausreichend“,
  3. in mindestens drei der übrigen Prüfungsbereiche mit mindestens „ausreichend“ und
  4. in keinem Prüfungsbereich mit „ungenügend“ bewertet worden sind.

Neben dem Facharbeiterbrief nach bestandener Abschlussprüfung erhält der Auszubildende noch ein Berufsschulabschlusszeugnis.

Rüsch, 2016