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Carl-Benz Innovations-Wettbewerb Empfehlung

Projektpräsentationen des Carl-Benz Innovations-Wettbewerb

Schülerinnen und Schüler der Carl-Benz-Schule entwickeln spannende und innovative Projekte, die sie eigenverantwortlich umsetzen.

1. PlatzDer Carl-Benz Innovations-Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Mercedes-Benz Niederlassung Koblenz, der Carl-Benz-Schule Koblenz und des Fördervereins der Carl-Benz-Schule. Mit dem Wettbewerb prämiert die Carl-Benz-Schule in jedem Schuljahr kreative und innovative Projekte von Schülerinnen und Schülern.

So haben Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches „Projektmanagement“ eine Schnittstelle für den Zugriff auf die Datenbank des Rhein-Main-Verkehrsverbundes programmiert, welche auf einem Einplatinencomputer "Raspberry Pi" läuft. Die Datenbankschnittstelle zeigt die aktuellen Fahrpläne für Bus und Bahn an. In den nächsten Tagen wird im Foyer der Carl-Benz-Schule ein Monitor installiert, auf dem dann der aktuelle Fahrplan der RMV für die Schülerinnen und Schüler angezeigt wird. Der Kauf des Monitors wurde durch eine Geldspende des Softwareunternehmens CompuGroup Medical SE ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler des Projektes "Dynamische Fahrplananzeige für Bus und Bahn" mussten nicht nur die Datenbankschnittstelle programmieren, sondern mit der RMV den Zugriff auf die firmeneigene Datenbank vereinbaren. Hierzu wurde extra ein Kooperationsvertrag aufgesetzt und unterzeichnet, da die Datenbankschnittstelle auf relevante Daten zugreift. Das große Engagement der Schülerinnen und Schüler des Projektes wurde mit dem ersten Platz gewürdigt.

Ein weiteres Schülerteam des Wahlpflichtfaches „Projektmanagement“ hat eine drehbare Smartphoneladestation entwickelt, welche 24 Smartphones oder Tablets gleichzeitig laden kann. Die Ladestation soll vorzugsweise in Klassenräumen oder auch Großraumbüros zum Einsatz kommen. Durch die Drehvorrichtung lässt sich die Ladestation "Charging Cube" platzsparend in einer Ecke aufstellen.

Mit der Konzeption eines "Verkaufsautomaten" für infrastrukturschwache Regionen in der Eifel oder dem Westerwald hat sich eine weitere Schülergruppe befasst. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten einen begehbaren Verkaufsautomaten an dem man überwiegend Produkte aus der Region kaufen kann. Im Zuge der Planungen erfolgte auch eine Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Weiterhin wurden Anfragen an Lebensmittelketten gestellt, um eine Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes abzufragen. 

Darüber hinaus hat sich ein Schülerteam mit der Parkplatzproblematik an der Carl-Benz-Schule befasst. Oft werden die Schülerinnen und Schüler durch unachtsame Falschparker zugeparkt. Die Ermittlung des Fahrzeughalters gestaltet sich in diesen Fällen schwierig, da die Schule die Kennzeichen der Schüler nicht kennt. Auch das Ordnungsamt kann aufgrund des Datenschutzes keine Namen von Fahrzeughaltern herausgeben. Im Zuge der Überlegungen wurde durch die Schülerinnen und Schüler eine App entwickelt, mit der die auf dem Schülerparkplatz geparkten Fahrzeuge den Schülerinnen und Schülern sowie den Klassen zugeordnet werden. Somit soll es ermöglicht werden, Falschparker schneller zu ermitteln. Die App wurde unter Beachtung der neusten gesetzlichen Vorgaben an den Datenschutz entwickelt. Zukünftig soll auch der Zugang zum Schülerparkplatz durch eine Schranke reguliert werden, die wiederholten Falschparkern die Zufahrt verwehrt. Diese Funktion gab der App auch ihren Namen "Falschparker raus".

Das Engagement der Schülerinnen und Schüler wurde im Rahmen des Carl-Benz Innovations-Wettbewerbes ausgezeichnet.

Folgende Projekte wurden im Schuljahr 2018/2019 im Rahmen des Carl-Benz Innovation-Wettbewerbs prämiert:

1. Platz "Dynamische Fahrplananzeige für Bus und Bahn" (300 €)

2. Platz App "Falschparker raus!“ (200 €)

3. Platz "Türaufsteller" (100 €)

4. Platz Smartphoneladestation "Charging Cube" (50 €)

5. Platz "EMA Verkaufsautomat" (50 €)

6. Platz Presseartikel "Schutzbekleidung für Motorradfahrer" (50 €)

Wir danken den Schülerinnen und Schülern für die tollen Projekte und das große Engagement.

Ein großer Dank gilt aber auch den Kolleginnen und Kollegen für die tatkräftige Unterstützung der Teams.

Grabe / Juli 2019

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