Aktivitäten

Carl-Benz-Schule überzeugte in der Staatskanzlei bei der "Innovationswerkstatt Rheinland-Pfalz 2018"

 Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer informiert sich über unser Projekt...

Der Kühlschrank bemerkt selbstständig, dass die Milch leer ist und bestellt online beim Supermarkt Nachschub – ein intelligenter Wecker ermittelt automatisch mit Abgleich des Vertretungsplans der Schule und den persönlichen Zeitplan, wann der Schüler morgens spätestens geweckt werden muss - nur zwei Beispiel dafür, wie der digitale Wandel unseren Alltag verändert.

Der Gedanke beim Internet of Things (IoT) ist, dass Geräte und Gegenstände des Alltags vernetzt werden und miteinander kommunizieren, um Menschen zu entlasten, zu unterstützen und unsere Welt ein bisschen besser zu machen. Unter dem Schwerpunkt „Verbesserung der Lebensqualität“ nahmen Schüler der Höheren  Berufsfachschule für Automatisierungstechnik und Mechatronik sowie IT-Anwendungsentwickler der Carl-Benz-Schule Koblenz am landesweiten IoT-Wettbewerb in Mainz teil. Hierbei lag ihr Kernpunkt im Bereich der Umwelt; Feinstaub wird vor allem durch menschliches Handeln erzeugt: Primärer entsteht Feinstaub durch Emissionen aus Kraftfahrzeugen, Kraft- und Fernheizwerken, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern. Er kann aber auch natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion). In Ballungsgebieten ist der Straßenverkehr die dominierende Staubquelle. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus Motoren in die Luft, sondern auch durch Bremsen und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes von der Straßenoberfläche. Um die Zusammenhänge zwischen verschiedensten Faktoren zu erkennen und ggf. daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, wurde von den Schülern ein System entwickelt, dass unsere Umwelt noch lebenswerter machen soll. In diesem sehr umfangreichen Projekt werden in Verbindung mit der Ermittlung von „Straßenschäden“ auch Zusammenhänge zwischen NOx/CO2 und Feinstaub untersucht. Sollte nach der Auswertung der Daten ein unmittelbarer Zusammenhang bestehen, könnten gezielt wirkungsweisende Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffe eingeleitet werden. Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf würdigten dieses Projekt als eine besondere Idee, die mit kostengünstigen Mitteln kurzfristig zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen beitragen, ggf. Fahrverbote verhindern und die Sicherheit auf unseren Straßen erhöhen kann.

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