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Wer bietet Unterstützung beim Studienstart?

Die CDU-nahe Initiative Senkrechtstarter stellte sich vor

logo 2013,,Schülern weiterzuhelfen, die keinen Bezug zum Studium haben, die nicht wissen ob, wo oder was sie studieren wollen‘‘, das hat sich die Initiative Senkrechtstarter, ein Zusammenschluss von Stipendiaten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, zum Ziel gesetzt. Jetzt stellten drei Studierende, darunter Christopher Beisecker, Philippa-Luisa Harhoff und Johannes Thielen, diese Gruppierung vor Schülerinnen und Schülern Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums der Carl-Benz-Schule in Koblenz vor.

Senkrechtstarter wurde erst 2011 gegründet hat etwa 850 ehrenamtliche Mitglieder aus den verschiedensten Studiengängen und Fachrichtungen. Die Stipendiaten betonten, dass sie davon überzeugt sind, Studienanfängern weiterhelfen zu können. Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung ist allerdings nur eine von insgesamt 13 Studienstiftungen in Deutschland. Andere Stiftungen sind zum Beispiel die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, das kirchliche Cusanuswerk oder die gewerkschaftliche Hans-Böckler-Stiftung.

Die Veranstaltung begann mit einigen an die Schülerinnen und Schüler gerichteten Worten des Schulleiters, Rainer Probst: ,,Nutzen Sie diese Chance!‘‘ Danach stellten die drei Studierenden sich und ihren persönlichen Weg in die Studienförderung vor. Dabei berichteten sie den Schülerinnen und Schülern von eigenen Zweifeln und anfänglichen Schwierigkeiten am Beginn ihres Studiums. So blickte Christopher Beisecker darauf zurück, dass er vor seinem BWL-Studium an der WHU in Vallendar schon einmal ein JuraStudium begonnen hatte, dieses später aber abbrechen musste, da es mit seinen Interessen nicht übereinstimmte. Daraufhin erklärten die Stipendiaten, wie die Initiative Senkrechtstarter arbeitet. Jede Schülerin oder Schüler bekommt, nachdem sie oder er sich bei der Initiative angemeldet hat, einen oder mehrere Mentoren aus dem Studienbereich, an dem die Schülerin oder der Schüler Interesse hat. Dieser Mentor soll seinem oder ihrem Schützling bei der Studienwahl und den dabei auftretenden Problemen wie Finanzierungsfragen zur Seite stehen. Außerdem bietet die Initiative Schülerinnen und Schülern hilfreiche Kontakte aus dem Netzwerk der Stipendiaten, die später auch bei einer Praktikumssuche nützlich sein könnten. Ähnliche Angebote machen auch die anderen Studienstiftungen. Außerdem bieten die studentischen Fachschaften an den Hochschulen vielfältige Hilfen und Mentorenprogramme an. Zum Schluss fragten die Studierenden, welche Vorstellungen Schüler mit einem Studium verbinden. Diese gaben Antworten wie „Viel Arbeit und wenig Freizeit“, woraufhin die Stipendiaten sie beruhigten, dass es außerhalb der Klausurphasen, ähnlich wie am Gymnasium, eine Sache der eigenen Einstellung sei, wie viel Arbeit man in ein Studium steckt.

Am Ende nahmen viele Schülerinnen und Schüler den Ratschlag ihres Schulleiters an und meldeten sich bei der Initiative Senkrechtstarter an.

 

von Marvin Sauerbrey (LK Deutsch)

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