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    Unsere Bildungsangebote

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    Bereits seit vielen Jahren gehören wir
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    Wir sind aktiver Teil der MINT-Region Koblenz
    Hier können Sie einen Einblick in unsere MINT-Projekte gewinnen:


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    Nutzen Sie die CBS Koblenz für Ihre Bildungskarriere!
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  • Die CBS Koblenz gewinnt den nationalen Bildungspreis delina 2018!

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  • DAS berufliche IT-Gymnasium in Rheinland-Pfalz!

    Willkommen in der IT-Welt! die CBS Koblenz ist das einzige beruflliche Gymnasium mit dem Schwerpuntk "Informatik" in Rheinland-Pfalz!


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    Die CBS Koblenz ist heute schon eine der wenigen Schulen in Rheinland-Pfalz mit einem professionellen, flächendeckenden WLAN-System, Tablets in ganzen Jahrgangsstufen und einem mobilen Lernmanagementsystem
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  • Berufsbildung praktisch erleben

    Insbesondere in der Berufsfachschule I kann man in unseren Werkstätten viele praktische Erfahrungen sammeln!
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    Unser berufliches Gymnasium
  • Unsere Kolleginnen & Kollegen

    Lernen Sie uns kennen!

    Unser Kollegium

6. Unsere Vision: Innovativ, KI-basiert, Vernetzt, Digital

DSC 8845 300Wie zu Beginn erwähnt: „Smart School“ bedeutet für die CBS Koblenz, dass immer dann, wenn digitale Medien beim Erwerb von Kompetenzen für unsere Lernenden hilfreich sind, die nötigen Nutzungskonzepte, didaktischen Prozesse, Technologien und gut ausgebildete Lehrende bereit sind.

Weiterhin ist dem Kollegium und der Schulleitung der CBS Koblenz eine kritische Reflektion und ein sich daraus ergebendes verantwortungsbewusstes Handeln der Lehrenden und Lernenden im Umgang mit IT sehr wichtig (Stichworte „Big Data“ oder „KI“).

Wir möchten die Vision und die Chancen digitaler Bildung noch stärker im Leitbild der CBS Koblenz verankern. Diese Aufgabe übernimmt im Gremium „Smart School“ die Projektgruppe „Schulkonzept“ gemeinsam mit dem Örtlichen Personalrat und der Schulleitung.

Zudem möchten wir die digitale Abbildung von Geschäftsprozessen in der Schule (Einschulungsunterlagen, Formblätter, Protokolle, Wahlpflichtfach-Management …) voranbringen.

In Zukunft möchten wir verstärkt KI-basierte Systeme, Mixed Reality Technologien und innovative digitale Produkte und Lösungen nutzen, um die „Learning Experience“ der Lernenden an der CBS Koblenz nachhaltig zu stärken und so die Schülerinnen und Schüler auf das Lernen im 21. Jahrhundert optimal vorzubereiten. Durch Teilnahmen an bundesweiten Wettbewerben werden wir unsere Position als „Leuchtturm-Schule“ im Bereich digitales Lernen ausbauen und dieses Knowhow anderen Schulen bei Bedarf zur Verfügung stellen (siehe Kapitel 6.2). Eine konsequente Weiterentwicklung unserer Infrastruktur soll als Quasi-Standard für andere (Koblenzer) Schulen dienen, um aufzuzeigen mit welchen Maßnahmen man ein optimales, digital gestütztes Lehr-/Lernarrangement auch in Zukunft nutzen kann. Durch Vernetzung mit Kooperations-Partnern sorgen wir für den nötigen Wissenstransfer und vereinigen Lernorte im Netz. Durch konsequente Fortführung unserer internen Fortbildungsangebote befähigen wir alle Lehrenden an unserer Schule, die digital gestützten Möglichkeiten für den eigenen Unterricht optimal zu nutzen.

 

6.1 Künstliche Intelligenz (KI) und vieles mehr

DSC 8872 300An der CBS Koblenz werden wir als zentrale Elemente der Zusammenarbeit verschiedener Bildungsgänge im Bereich digitaler Bildung exemplarisch das „Industrie 4.0-Labor“ sowie das „FutureLab“ massiv weiterentwickeln, um Arbeiten und Lernen „von morgen“ jetzt schon im regulären Unterricht zu verankern. Hier werden von der CBS Koblenz insbesondere aktuelle Themen wie KI, Deep-Learning bzw. Machine-Learning, Mixed Reality, BigData, Neuronale Netze, IoT Dashboards für Industrie 4.0 Szenarien und Schwarmintelligenz in Form von begreifbaren Projekten realisiert und so den Lernenden ein Einstieg in diese spannende Technologie geboten. Wir streben KI-basierte Lernmanagementsysteme an, die Lehrende und Lernende besser als bisher im Erwerb passender Kompetenzen unterstützen (siehe 6.2.1).

 

6.2 Vernetzt

6.2.1 InnoVET

Das Projekt „LOKo. Berufsbildung Digital“ (Lernort-Kooperation. Berufsbildung Digital) soll ein innovatives, KI-basiertes und digital gestütztes Lernarrangement für die duale Ausbildung realisieren. Ein wichtiges Ziel ist es, im Rahmen der dualen Ausbildung die Lernortkooperation zwischen Berufsschule und betrieblicher Ausbildung in digitaler Form zu ermöglichen. Die Grundlage bildet das schon beschriebene Lernmanagementsystem (LMS) Moodle. In diese digitale Lernplattform sollen Lerninhalte und -aufgaben der Berufsschule und der betrieblichen Praxis aufgenommen werden. Die Plattform wird so konzipiert, dass sie von allen Akteuren auch für die Fort- und Weiterbildung auch nach der dualen Ausbildung genutzt wird.

Im ersten Schritt planen wir, zunächst für vier Berufe (Industrie, Handwerk, Dienstleistung) Lernaufgaben, Lernszenarien, Projektaufgaben, Selbstlernmaterialien, interaktive Lehr- und Lernmittel und digitale Lern- und Unterrichtsmaterialien in ein neu entwickeltes „Next-Generation-Lernmanagementsystem“ auf Moodle-Basis zu integrieren. In diesem System sollen dann KI-basierte Elemente wie „Chatbots“ und „predictive Analytics“ eine innovative, digitale Lernumgebung für Blended Learning oder auch E-Learning bieten.

Angebote zur Fort- und Weiterbildung, weiterführende digitale und interaktive Lernmaterialien, Sprachkurse für Migranten, Kurse zur Prüfungsvorbereitung und Angebote für gemeinsame Unterrichtsprojekte von Betrieben und Schule ergänzen diese neuartige Lernplattform.

Besonders KMU-Betriebe und Betriebe des Handwerks haben so die Möglichkeit, auf professionelles, pädagogisches Lernmaterial zuzugreifen und auch eigene Materialien hinzuzufügen. Die Lernenden erhalten über die Plattform Möglichkeiten der Kommunikation und Kooperation für ihre Aus- und Weiterbildung über das herkömmliche Angebot in der dualen Berufsausbildung hinaus.

Aktuell (Mai 2019) besteht das Netzwerk aus zehn Partnern, einschließlich kooperierender Unternehmen.

6.2.2 Kooperation im Bereich „Schwarmintelligenz“

Die Carl-Benz-Schule wird ab dem Schuljahr 2019/2020 im Bereich der „Schwarmintelligenz“ mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, kurz DHBW, kooperieren.

Die „Schwarmintelligenz ist ein zukunftsorientiertes Aufgabenfeld in der Informatik. Zielsetzung ist die Erforschung des Schwarmverhaltens von Tieren, wie Ameisen, Vögeln und Fischen, sowie die Ableitung und Erprobung von Algorithmen für die technische Anwendung.

Die DHBW wird die Schule beim Aufbau einer Lernstation zur “Schwarmintelligenz“ für das FutureLab unterstützen und zehn Schwarmroboter „Mosbot“ als Leihgabe zur Verfügung stellen. Der durch die DHBW entwickelte „Mosbot“ basiert auf dem Schwarmroboter „Kilobot“ der Harvard University. Der „Mosbot“ stellt jedoch eine leistungsfähigere Version des „Kilobot“ dar.

Weiterhin wird die DHBW Workshops zur Programmierung der „Mosbot“ als Einstiegsveranstaltungen an der Carl-Benz-Schule durchführen.

Lernende des Beruflichen Gymnasiums und der Höheren Berufsfachschule werden im Rahmen des FutureLabs verschiedene Aufgabenstellungen aus dem Bereich der „Schwarmintelligenz“ bearbeiten.

Die Aufgabenstellungen werden durch die DHBW bereitgestellt und umfassen reale Fragestellungen der DHBW. Die Lernenden leisten somit einen wirklichen Forschungsbeitrag.

 

6.2.3 Kooperation im Bereich „Internet der Dinge“

Die Carl-Benz-Schule kooperiert bereits im Bereich des „Internets der Dinge“, kurz IoT, mit der IoT-Werkstatt des Umwelt-Campus Birkenfeld. So setzt die Schule im FutureLab den internetfähigen Mikrokontroller „Octopus“ sowie die hierfür entwickelte Programmierumgebung des Umwelt-Campus Birkenfeld im Unterricht des Beruflichen Gymnasiums ein. Auch wurde im Herbst 2018 gemeinsam mit dem Umwelt-Campus ein Hackathon an der Carl-Benz-Schule erfolgreich durchgeführt (siehe 6.2.4).

Die bestehende Kooperation soll ausgebaut, verschriftlicht und zu einer echten Partnerschaft weiterentwickelt werden. So sollen zukünftig eintägige Informationsveranstaltungen und Workshops mit dem Schwerpunkt IoT für Lernende des Beruflichen Gymnasiums und der Höheren Berufsfachschule der Carl-Benz-Schule durch den Umwelt-Campus durchgeführt werden.

Auch sollen Workshops zum Einsatz des Mikrokontroller „Octopus“ für Kolleginnen und Kollegen von Sekundarschulen I der Region Koblenz angeboten werden. Zielsetzung ist die Ermöglichung von zukunftsorientierten Unterrichtsprojekten an Sekundarschulen I. Smart-Home, Smart-City und Wearables sollen so für Lernende von Sekundarschulen I begreifbar werden.

Darüber hinaus wird die Carl-Benz-Schule Koblenz den Umwelt-Campus Birkenfeld weiterhin aktiv bei der Weiterentwicklung von Unterrichtsszenarien für den Mikrokontroller „Octopus“ unterstützen, beispielsweise durch jetzt schon existierende und weiter auszubauende Youtube-Lehrvideos.

 

6.2.4 Hackathon

82 1024 min 400x267Im Jahr 2018 führte die Carl-Benz-Schule den ersten Schülerhackathon der Region durch. Eingeladen waren alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse in Schulen aus der Region Koblenz / Neuwied. Bei diesem Hackathon realisierte das Teilnehmerfeld einem fixen Briefing folgend lauffähige IT Lösungen. Solche Wettbewerbe stärken durch viele neue Konzepte nicht nur die Innovationskraft der Lernenden. Vielmehr wurde erreicht, dass, mit Hilfe von IoT basierten Geräten, die Umsetzung komplexer IT-Probleme mit einfachen Mitteln erfolgte. Durch die soziale Vielfalt wurden IT-Probleme aus völlig verschiedenen Perspektiven betrachtet. Denn alleine würde sicherlich nie jemand auf die Idee kommen, bestimmte Aspekte aus den Blickwinkeln zu betrachten, wie es eine bunt zusammengewürfelte Truppe tut, die nur der Drang eint, Dinge anders, besser oder völlig neu zu machen. Die Vielfalt an Perspektiven, die ein externes Teilnehmerfeld einbringt, brachte nicht nur die Lösungspalette an sich. Sie bringt auch jeden mit neuen Projektmanagement-Methoden in Kontakt. Die „Bastler- und Entwicklerszene“ gilt als kreativ, technisch brillant, unkonventionell und schnell. Durch den Hackathon an der Carl-Benz-Schule wurden wir als kompetenter IT-Partner auch bei jüngeren Lernenden sowie Eltern bekannter, was u. a. dem Beruflichen Gymnasium IT und der Höheren Berufsfachschule IT inkl. den IT-Ausbildungsbetrieben der Region sehr entgegenkommt. Der Hackathon soll alle zwei Jahre wiederholt werden.

(Weitere Infos und Inspirationen unter: http://hackathon.bbs-technik-koblenz.de)

 

6.2.5 TrainingLab

Die Carl-Benz-Schule möchte einen neuen Computerraum einrichten, in dem Workshops zur „Robotic“, dem „Internet der Dinge“  und dem Unterrichtseinsatz des „iPad“ für Kolleginnen und Kollegen von Grund- und Sekundarschulen I aus der Region Koblenz angeboten werden.

Mit dem so genannten „TrainingsLab“ möchten wir aktiv die Digitalisierung von Grund- und Sekundarschulen I der Region Koblenz durch das Angebot von Workshops vorantreiben und Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen bei der Umsetzung geeigneter Projekte unterstützen.

Durch das Knowhow der Carl-Benz-Schule wird die schnelle Umsetzung der Digitalisierung von Grund- und Sekundarschulen I ermöglicht, da die Kolleginnen und Kollegen die verschiedenen (Lehr- und Lern-)Systeme aktiv erleben und erproben können, wodurch Berührungsängste abgebaut, der Unterrichtseinsatz angebahnt und Fragen im Bereich der Umsetzbarkeit beantwortet werden.

Das „TrainingLab“ soll sich an den Bedürfnissen der Grund- und Sekundarschulen I ausrichten sowie eine umfassende Ausstattung besitzen, damit verschiedenste Workshops angeboten werden können.

Vor diesem Hintergrund soll das „TrainingLab“ sowohl mit iPads als auch mit Notebooks ausgestattet werden. Im Bereich „Robotic“ sollen die erprobten Roboter “Ozobot EVO“ und “LEGO EV3“ zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit dem “Internet der Dinge“ sollen die Mikrokontroller  “Calliope Mini“ und “Octopus“ eingesetzt werden.

Die verschiedenen Workshops im Bereich „iPad“, „Robotic“ und „Internet der Dinge“ werden sowohl von Kolleginnen und Kollegen sowie Lernenden des Beruflichen Gymnasiums der Carl-Benz-Schule durchgeführt. Geplant ist, dass ausgewählte Workshops auch in Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld veranstaltet werden.

Das „TrainingLab“ soll darüber hinaus Grund- und Sekundarschulen I für Projekttage mit Schülerinnen und Schülern  offen stehen.

Vorstellbar ist, dass Lernende der Carl-Benz-Schule Schülerinnen und Schüler von Grund- und Sekundarschulen I im Rahmen von Einführungsveranstaltungen im Umgang mit dem iPad schulen oder auch die Programmierung der verschiedenen Roboter und Mikrokontroller beibringen. Durch die Eins-zu-Eins Betreuung ist der Lernerfolg bei den Lernenden höher, wodurch eine weitere Umsetzung an den Schulen erleichtert wird.

Um eine hohe Auslastung des „TrainingLab“ zu gewährleisten, soll dieses Labor durch die Berufsoberschule I und II der Carl-Benz-Schule permanent genutzt werden, soweit keine Workshops angeboten oder Projekttage durchgeführt werden. Hierdurch wird eine Digitalisierung des Unterrichts der Berufsoberschule I und II vorangetrieben, welche zurzeit noch rückständig in dem Bildungsgang erfolgt.

Da die iPads und Notebooks flexibel eingesetzt werden können, kann ein paralleler Unterrichtseinsatz in der Berufsoberschule I und II erfolgen. Durch den Einsatz digitaler Medien werden die Lernenden optimal auf das Studium vorbereitet.

 

6.2.6 MINT Region Koblenz

Wir arbeiten aktiv in der MINT Region Koblenz mit. Gegenwärtig diskutieren wir, inwieweit wir unsere Kompetenzen im Bereich Technik allgemein, aber besonders mit dem Focus Informatik / Technische Informatik anderen Schulen zur Verfügung stellen können. Hierfür werden zurzeit gesondert Anschaffungen getätigt.

 

6.3 Digital

Die Carl-Benz-Schule möchte das digitale Arbeiten im Erstellen von Lernvideos verstärkt in die Berufsschule miteinbeziehen. Im Team Augenoptik (Monoberuf als Nische) werden dazu erste Versuche unternommen. Ziel ist es, in einem eigenen Youtube-Kanal für diesen Randberuf Schüler-Erklär-Videos bereit zu stellen, um das Angebot an möglichen fachlichen Informationen zu erweitern. Ein flächendeckender Einsatz von Tablets für alle Kolleginnen und Kollegen der CBS Koblenz ist geplant, natürlich mit den dazu gehörenden Fortbildungen. Weitere technische Systeme mit Multi-Touch-Displays oder Mixed Reality Brillen (Microsoft HoloLens 2) werden getestet und in Projekten genutzt und weiterentwickelt. Insbesondere der Bereich „Industrie 4.0“ mit unserem neuen Industrie 4.0-Labor wird in den nächsten Jahren thematisch und technisch von verschiedenen Schulformen (Berufsschule, Höhere Berufsfachschule, berufliches Gymnasium, Fachschule für Technik) mit Inhalten und Technologien erweitert.

 

 

4 Aktueller Stand: IT-Infrastruktur | Betreuung

4.1 Infrastruktur

Das Rechenzentrum der Stadt Koblenz hat unseren Schulstandort (bestehend aus der Carl-BenzSchule und der Julius-Wegeler-Schule) mit einer leistungsfähigen Richtfunkstrecke (300Mbit/s) angeschlossen. Die Bandbreite steht symmetrisch (up- / download) zur Verfügung.

Die Infrastruktur der CBS Koblenz umfasst diverse Netzwerkkomponenten (ca. 25 Switches), die in einer leistungsfähigen Infrastruktur (10 GbE Glasfaser-Backbone, Gigabit-Ethernet in den Räumen) zuverlässig funktionieren. Wir besitzen seit über zehn Jahren ein WLAN-System der Firma HP mit über 30 Access Points und etablieren seit zwei Jahren ein weiteres WLAN-System (30 Access Points) der Firma "Ubiquiti Networks", um unser WLAN-Angebot noch performanter zu betreiben. Über entsprechende Proxy-Server, diverse Firewalls und ein pädagogisches Netzwerk „CampusLAN30“ sorgen wir dafür, dass BYOD-Traffic32 und WLAN-Traffic der schuleigenen mobilen Geräte getrennt betrieben werden und so genug Bandbreite zur Verfügung steht.

Wir nutzen an der Carl-Benz-Schule in Koblenz mehr als 50 Notebooks in diversen Räumen, unter anderem auch in dem für Kreativtechniken und Kollaboration ausgelegten Computerraum mit bis zu 30 Notebooks (siehe oben).

In Rechnerräumen, Laboren und an Einzelplätzen werden weitere ca. 320 stationäre PCs für die verschiedensten Einsatzbereiche bereitgestellt.

Das Raumausstattungs-Konzept der Schule legt u.a. fest, dass in jedem Unterrichtsraum ein Beamer sowie ein PC oder Notebook als Lehrerplatz fest installiert vorhanden sein muss. Alle vorhandenen OHP (Overhead-Projektoren) werden schrittweise durch Dokumentenkameras ersetzt.

4.2 Betreuung

Die IT-Infrastruktur an der Carl-Benz-Schule Koblenz wird durch ein IT-Team (drei Lehrer, ein Mitglied der Schulleitung sowie mehrere Raumbetreuer) für das Schulnetz (Netzinfrastruktur, PC-Räume, WLAN, Notebooks, Tablets, Smartboards) und durch ein zweites IT-Team (zwei Lehrer und ein Mitglied der Schulleitung,) für das Verwaltungsnetz (PCs der Schulleitung, Sekretärinnen, Drucker, etc.) vor Ort betreut. Unterstützt werden beide Teams durch einen technischen Assistenten, der an zwei Tagen in der Woche vor Ort ist. Das IT-Team trifft sich wöchentlich und arbeitet in der Schulwoche alle offenen Punkte nach einem Ticketsystem ab. Außerdem erhält das IT-Team Support durch Mitarbeiter des Rechenzentrums Koblenz (Kommunales Gebietsrechenzentrum Koblenz, KGRZ), wenn ein Problem nicht mehr vor Ort gelöst werden kann. In regelmäßigen Abständen finden Meetings mit allen IT-Teams anderer Schulen und Mitarbeitern des Rechenzentrums statt, um Probleme zu erörtern oder um Strategien/Visionen zu entwickeln. So wurde in den letzten Jahren ein großer Teil der IT-Infrastruktur an der CBS-Koblenz neu konzipiert und erneuert.

Das für das Unterrichts- / Benutzermanagement genutzte pädagogische System "CampusLAN vCE" wurde von der Firma CampusLAN über das Rechenzentrum erworben und wird in allen Koblenzer Schulen genutzt.

Für die Softwareverteilung und das Rollout von neu beschafften Rechnern und Tablets wird das stadtweit vom Rechenzentrum bereitgestellte Werkzeug ZENworks von Micro Focus eingesetzt. Dies erlaubt neben einem komfortablen Deployment auch die schulübergreifende Bereitstellung und Aktualisierung von Software sowie Betriebssystem-Images für zentral beschaffte Hardware.

Weitere Beteiligte sind die Firma "TIME for kids" (Firewall-Lösung) und einige IT-Berater Berater, die sich um die strategische Planung, Umsetzung und die Sicherheit des IT-Systems kümmern. Durch ein zweites Ticketsystem für den Second Level Support (KGRZ) werden auftretende Fehler strukturiert gesammelt und einer Lösung zugeführt. Die administrativen Tätigkeiten werden mit dem Groupware-System „Vibe“ von Micro Focus geplant und dokumentiert und stehen damit für weitere Planungen des Supports zur Verfügung. Der Datenschutz wird durch verzeichnisdienstgesteuerte, abgestufte Rechtestruktur und eine strikte Trennung zwischen Einrichtungen des Verwaltungsnetzes und des Unterrichtsnetzes gewährleistet. Diese Datenschutzkonzeption wird in allen am Koblenzer Schulnetz teilnehmenden Schulen in gleicher Weise umgesetzt. Dieses Konzept wurde dem Landesdatenschutzbeauftragten RLP zur Prüfung vorgelegt und genehmigt. An der CBS Koblenz gibt es weiterhin zwei Datenschutzbeauftragte, die über alle relevanten Schritte informiert werden und alle Maßnahmen aus datenschutzrechtlicher Perspektive prüfen.

3 Aktueller Stand: Kreative Unterrichtsmethoden & Individuelles Lernen

cbs Future Lab 300Unterrichtskonzepte wie Flipped Classroom wurden erstmals 2012 auf einer Gesamtkonferenz vorgestellt. Durch Lehrvideos, beispielsweise in den Bereichen „Web-Entwicklung“ und „Mikrocontroller“ werden schon seit vielen Jahren selbstbestimmte sowie zeit- und ortsunabhängige Unterrichtsmethoden im IT-Bereich ermöglicht. Das „FutureLab“ dient hier als Labor für Inhalte aber auch Unterrichtsmethoden von morgen. In diesem IT-Labor kommen insbesondere neue, kreative und selbstbestimmte Unterrichtsmethoden zum Einsatz. Schüler können sich in verschiedene Gruppen (SmartHome, VR-Spiele-Entwicklung, Drohnen, IoT) einwählen und per Lernvideos, Tests und Aufgaben im Moodle-Kurs (Lernplattform) die IT-Themen bearbeiten. Im folgenden Video wird das FutureLab beschrieben.

Durch den innovativen Charakter des FutureLabs konnte die CBS Koblenz auch in bundesweiten Wettbewerben punkten, was uns als Schule natürlich sehr stolz macht. Hierzu gehört auch der Gewinn des Innovationspreises für digitale Bildung delina in der Kategorie Aus- und Weiterbildung im Jahr 2018 (Siehe Kapitel 5). Die CBS Koblenz implementiert schon seit Jahren digitale Lehr- / Lernarrangements, die kreative und kollaborative Prozesse fördern: Der Computerraum „A302“ besteht zum Beispiel aus diversen WLANAccess Points, bis zu 30 Notebooks und kabellos nutzbaren Beamern / ActiveBoards. Weiterhin sind trapezförmige, mobile Tische in diesem Raum, um verschiedene Arbeits- bzw. Projekt-Phasen geeignet zu realisieren. Partnerarbeit, Gruppenarbeit und / oder auch ein Plenum sind so im Raum individuell, schnell und flexibel einzurichten.

Diverse unterrichtliche Beispiele (kreativ- filmische Umsetzung, Mindmapping) in verschiedenen Fächern (Ethik, Chemie, Automatisierungstechnik, Sprachen…) und Bildungsgängen wurden und werden umgesetzt.

Im Wahlpflichtfachbereich (ECDL, Existenzgründung, Projektmanagement) wird mit entsprechend angelegten (Moodle-) Kursen zeit- und ortsunabhängig gearbeitet. Das Wahlpflichtfach „Produktdesign“ nutzt neben der Methode des Design Thinkings auch den Ansatz des Creability, um neue Ideen zu finden und Kreativität als Teamkompetenz auszubauen. Im Wahlpflichtfach „Existenzgründung und Unternehmertum“ entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Geschäftsideen und nehmen an dem internetbasierten Wettbewerb des Deutschen Gründerpreises teil. Hierzu nutzen Sie diverse softwarebasierte Tools, um beispielsweise einen Businessplan zu entwickeln. Durch Verzahnung mit anderen Wahlpflichtfächern („Produktdesign“, „AppEntwicklung“) werden Synergieeffekte genutzt.

Bereits die Grundstufen starten an der CBS „kreativ“: Basierend auf einer internen Lehrerfortbildung vor vielen Jahren werden an der CBS Koblenz Einführungstage in diversen Schulformen (Berufsoberschule, Höhere Berufsfachschule, Berufliches Gymnasium, Berufsschule etc.) durchgeführt. Dort werden unter anderem diverse Kreativtechniken genutzt, um gestellte praxisbezogene Probleme im Team zu lösen und innovative Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. KollegenInnen haben sich im Design Thinking fortgebildet. Eine Kooperation mit der Stiftung der Deutschen Bank und der Initiative „Baut-Eure-Zukunft.de“ ist geplant. Design Thinking findet Anwendung in Wahlpflichtfächern. Eine Ausweitung in weitere Bereiche ist in Planung.